Andernacher Stadtgespräche

Die Andernacher Stadtgespräche sind ein Zusammenschluss vieler Organisationen, staatlicher Einrichtungen und Einzelpersonen, die sich für eine Versachlichung der Diskussion um Migration und Asyl einsetzen.

 

Wir wollen uns einmischen und für eine humane Migrationspolitik werben. Wir wollen Begegnungen schaffen zwischen Bürgerinnen, Bürgern und Geflüchteten. Das tun wir mit öffentlichen Events, Angeboten in der Erwachsenenbildung, Schulbesuchen, Vortragsveranstaltungen und mit einer abgestimmten Medienarbeit.

 

Sie finden diese Arbeit wichtig? Dann schließen Sie sich uns an! Das Planungsteam ist offen für innovative Ideen und tatkräftige Unterstützung. Auch Ihre Spende macht uns stärker. Treten Sie mit uns für eine menschliche Flüchtlingspolitik ein!

 

Save the dates! Planung für 2026:

 

Aufklärung hat Not! In diesen Zeiten eines dreisten Populismus mit seinen auch gewalttätigen Angriffen auf die Menschlichkeit, bieten wir einen Ort der Besinnung und der Reflexion. Mehrmals im Jahr organisieren wir öffentliche Diskussionen zu migrationspolitischen Themen. Sachliche Informationen sollen eine individuelle, unabhängige Meinungsbildung unterstützen. Dabei sind wir nicht orientierungslos, sondern fordern die konsequente Bewahrung der Menschenrechte und aller daraus abgeleiteten völkerrechtlichen und nationalen Regeln ein. Generationen vor uns haben dieses Regelwerk aus leidvoller Erfahrung geschaffen - es ist heute so nötig wie nie zuvor!

Menschlichkeit in den Vordergrund zu stellen, heißt für die Flüchtlingshilfe, die Schutzsuchenden und die sie betreffenden Themen in den Mittelpunkt zu rücken. Bei möglichst jeder Veranstaltung stellen wir Einzelschicksale vor und lassen Experten zu migrationspolitischen Themen zu Wort kommen.

 

In diesem Jahr beginnen wir am 11. April mit einem Perspektivwechsel. Die Vorsitzende der migrantischen Selbstorganisationen in Deutschland, Frau Dr. Elizabeth Beloe, wird uns helfen, die Schutzsuchenden, ihre Beweggründe zur Flucht, ihre Hoffnungen und ihre Erfahrungen mit der Integration in unserer Gesellschaft besser zu verstehen. 

Am 28. April planen wir ein Filmgespräch zum Dokumentarfilm "Wir sind jetzt hier" von Ronja und Niklas von Wurmb-Seibel mit ihrem Filmteam und einem der Protagonisten aus dem Film. 

Am 18. Juli wollen wir am Beispiel unseres Vereins die Arbeit der Flüchtlingshilfe transparent machen: wer sind die im Verein engagierten Menschen, was treibt sie an, wie sieht ihr Engagement aus und vor welchen Herausforderungen stehen sie?

Mit dem Flüchtlingsrat RLP, dem Initiativausschuss Migration des Landes RLP und der AGARP bieten wir am 19. September eine Podiumsveranstaltung zur staatlich unterstützten, zivilgesellschaftlich organisierten Flüchtlingshilfe auf Landesebene an.

Am 7. November schließlich werfen wir mit Peter Ruhenstroth-Bauer, Staatssekretär a.D. und bis 2025 Direktor der UNO-Flüchtlingshilfe, einen Blick auf den Einfluss des Klimawandels auf globale Migrationsbewegungen. 

 

Soweit die bisherige Planung. Sollten sich Änderungen ergeben, informieren wir rechtzeitig. 

 

Es lohnt sich, die Termine schon einmal in den Kalender einzutragen!